Vorhangschlösser, die älteste Form Eigentum zu sichern

Heute gibt es zwar die verschiedensten technischen Möglichkeiten, sein Eigentum vor Diebstahl zu sichern, angefangen hat alles jedoch mit dem Vorhangschloss. Die Vorhangschlösser gibt es schon seit der Wikingerzeit, doch die ersten Versionen waren nicht gerade sicher – da die ersten Vorhangschlösser hohl waren konnte man sie leicht mit dem entsprechenden Werkzeug knacken.

Dann jedoch hatte ein Amerikaner die Idee, die Vorhangschlösser aus laminierten Stahlschichten herzustellen um so eine größere Stabilität zu erzielen. Ab geguckt hatte er sich das Ganze bei der Schiffstechnik und auch bei den Türen von Banktresoren, die ganz ähnlich beschaffen waren. Nachdem niemand sein revolutionäres Vorhangschloss in sein Programm aufnehmen wollte entschloss er sich schließlich dazu, eine eigene Firma zu gründen und die Vorhangschlösser selbst an den Mann zu bringen. Die Vorhangschlösser waren nicht nur deutlich stabiler, sondern auch viel schwerer als die ursprüngliche Version, was den Vorhangschlössern dann am Ende auch den Durchbruch verschaffte, denn die Menschen ließen sich von dem massiven Vorhangschloss dann letztlich doch überzeugen. Und das war dann auch der Anfang einer großen Erfolgsgeschichte.

Die Merkmale der Vorhangschlösser sind, dass sie sich über einen Bügel anhängen lassen, anschließend wird dieser Bügel dann in die entsprechende Öffnung gesteckt und fest verriegelt. In den Vorhangschlössern befindet sich in der Regel ein kleiner Schließzylinder, über den man das Vorhangschloss dann mit dem entsprechenden Schlüssel öffnen kann. Bei den Eigenschaften des Vorhangschlosses kommt es zum einen auf die Materialstärke des Bügels, aber auch auf den Grad der Zugänglichkeit des Bügels für etwaige Attacken mit einem Trennwerkzeug an. Darüber hinaus verfügen die Vorhangschlösser in der Regel auch über einen Korrosionsschutz, der verhindert dass der Stahl rostet oder aber vereist.